Scirocco Club Aarau (Schweiz)
VW Scirocco

Schoggiland Maestrani 26.04.2014

Um 07.50 Uhr fahren wir auf den Parkplatz beim Fressbalken. Vor dem Eingang ist eine riesen Ansammlung von Clubmitgliedern zu sehen – aber, das sind noch längst nicht alle! Innert fünf Minuten verdoppelt sich die Anzahl, denn von drinnen kommen auch noch welche. So viele Teilnehmer und so pünktlich, da stimmt doch etwas nicht. Tja, was eine süsse Versuchung so alles ausmacht.

Apropos pünktlich, pünktlich um 08.00 Uhr fahren wir los. Unser erstes Ziel ist die Raststätte Forrenberg. Hier machen wir eine Pinkelpause, vertreten uns die Beine und holen einen Coffee to go. Tom verteilt ein A5-Blatt, auf welchem der heutige Tagesablauf schriftlich festgehalten ist. Sogar Notfallnummern sind noch aufgeführt, diese Nummern sind sehr nützlich, da wir heute mit zehn Sciroccos unterwegs sind. Das Fahren im Konvoi ist natürlich toll und macht Spass, aber mit einer solch stattlichen Anzahl Fahrzeugen entsprechend anspruchsvoll. Nachdem das Schlüsselproblem von Tom, resp. seinem Scirocco mit Jo’s Motorenöl gelöst ist, fahren wir los.

Um ca. 09.40 Uhr sind wir in Flawil. Im Schoggiland Maestrani angekommen, begrüssen wir Beat und Hugo, stellen die Bowflag auf und machen den Fabrikladen unsicher. Nachdem wir den halben Laden leergekauft haben, werden wir von Claudia und Gabi zum Raum fürs Schoggi-Giessen geführt. Die beiden Damen „verpassen“ uns die nötige Kleidung, bestehend aus „Hübli“ und „Tierarztkittel“. Es dauert eine ganze Weile, bis wir umgezogen sind. Als das Gruppenfoto im Kasten ist und wir uns vom allgemeinen Gelächter – wir sehen ja schrecklich aus! – erholt haben, werden wir von Claudia und Gabi in die Kunst des Schokoladen-Giessens eingeweiht.

Die Hohlformen, welche bereits für uns vorbereitet worden sind, stehen in Reih und Glied auf der Arbeitsfläche bereit. Wir können wählen: „Büsi“, Hund, oder Eichhörnchen. Wir füllen die Formen mit brauner, oder schwarzer Schokolade, schütteln die süsse Masse nach unten, indem wir die Form auf die Arbeitsfläche klopfen. Um eventuelle Blasenbildung zu verhindern, klopfen wir mit einem Stab seitlich und von unten an die Gussform. Nach erfolgreichem Zurechtschütteln, stellen wir die Formen in einen Rechen. Jetzt heisst es warten, bis die Schokolade ein wenig angezogen hat. In einem zweiten Schritt wird die (über)flüssige Schokolade wieder ausgeleert. Das Tierchen erhält ein „Schoggibödeli“ und dann ab in den Kühlschrank damit.

Unser Fotograf ist als ehemaliger Bäcker-Konditor voll in seinem Element und schon bald als externer Berater tätig. Beraten und fotografieren geht nicht, aber keine Bange, Fotos gibt’s trotzdem. Roland ist sofort zur Stelle und übernimmt das Fotografenamt – auch er ist voll und ganz in seinem Element.

Währen die „Schoggi-Tierli“ im Kühlschrank weilen müssen, sehen wir uns einen Film über die Firma Maestrani an und erhalten einen geführten Einblick in die Produktionsabteilung. Nach der Führung dürfen unsere „Schoggi-Tierli“ aus dem Kühlschrank, erhalten den letzten Schliff und werden sorgfältig verpackt.

Gemäss Tagesablauf ist jetzt das Mittagessen auf dem Programm. So richtig Hunger hat aber niemand, alle haben zu viel Schokolade genascht. Andrea und Tom führen uns zum Restaurant Eppenberg in Bichwil. Auf einer schmalen Strasse geht’s bergauf. Oben angekommen, werden wir von Tom professionell in die Parkplätze eingewiesen. Im Restaurant heisst man uns herzlich willkommen. Wir werden schnell und zuvorkommend bedient. Das Essen ist sehr fein und wir erhalten sogar noch Nachservice.

Nach dem Essen verweilen einige draussen, andere trinken einen Kaffee und eine Dreiergruppe darf zur Fotosession antreten. Nach einigem hin und her, gelingt es doch noch, ein brauchbares Foto der drei Scirocco-Generationen zu knipsen. Der Wirt ist ebenfalls nach draussen gekommen und schaut dem Spektakel interessiert zu.

Schon bald müssen wir aufbrechen – leider. So herzlich, wie wir begrüsst worden sind, werden wir auch verabschiedet. Der Wirt steht am Strassenrand und winkt uns doch tatsächlich mit seinem Taschentuch zu! Die Weiterfahrt führt uns über Land zu unserem nächsten Ziel, dem Restaurant Hulftegg.

Auf dem Hulfteggpass, im „Dreikantonseck“ (St. Gallen, Thurgau, Zürich) gönnen wir uns Kaffee und Dessert. Zur Verdauung, begeben wir uns vor der Heimfahrt, auf den Witzweg. Während ca. 20 Minuten amüsieren wir uns und können zum Teil über das Gelesene herzhaft lachen.

Von hier aus fahren wir via Bauma, Saland, Pfäffikon und Uster zurück in den Aargau. Auf dem Parkplatz beim Katzensee bedankt sich unser Präsi bei Andrea und Tom für die super Organisation und den tollen Anlass und wir sagen einander tschüss.

Am Gesichtsausdruck der einzelnen Teilnehmer ist deutlich zu erkennen, dass man Spass hatte und der Ausflug ins Land der süssen Versuchung der absolute Burner war.

Andrea und Tom, auch ich bedanke mich herzlich für Eure Entführung ins Schoggiland.

Corinne

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