Scirocco Club Aarau (Schweiz)
VW Scirocco

Ausflug zu den Trümmelbachfällen 31.05.2014

Fast noch zu nachtschlafender Zeit – jedenfalls für einen arbeitsfreien Samstag – trafen wir uns um 7.45 Uhr wie gewohnt beim Pilz. Bei strahlend schönem Wetter nahm eine stattliche Truppe – nämlich 8 Sciroccos und 2 Gastfahrzeuge - unter der Leitung von.Roland die Fahrt durchs Suhrental über Luzern und den Brünig Richtung Lauterbrunnen unter die Räder. Oh Schreck, je näher wir Luzern kamen, desto mehr verdunkelte sich der Himmel – es wird doch wohl nicht regnen? Wie schon auf früheren Ausflügen machten wir auch dieses Mal wieder einen „Kafi- ond Hafebräms“ im Café Träumli in Giswil. Leider war das Wetter nicht so schön, dass wir draussen sitzen konnten. Bei der Weiterfahrt wurde das Wetter jedoch zunehmend besser und der Himmel wurde wieder blau. Bei der Ankunft in Lauterbrunnen war das Wetter so, wie es Thomas – die Trümmelbachfälle waren sein „Ding“ – bestellt und wir alle es uns gewünscht hatten. Auf dem Parkplatz wurde hier noch ein Schwätzchen gehalten und Wanderschuhe montiert. Ein kleines Mädchen sagte zu seinem Mami: „Mami, lueg es Schiff“. Die Mutter erklärte: „Nei, das esch keis Schiff, das esch en Ahänger“. Ich sagte zu der Frau. „Ehres Töchterli hett gar net so unrächt – de Ahänger cha würklech schwümme“. Natürlich schauten mich die Eltern des Kindes ganz ungläubig an. Erst als Migi ein Foto mit seinem schwimmenden Anhänger zeigte, glaubten die Leute, dass es wirklich so ist. So jetzt aber – auf zu den Wasserfällen.

10 Gletscherwasser-Fälle – die Einzigen in Europa - wurden im Berginneren mit einem Tunnel-Lift, welcher uns innert Sekunden 100 m in die Höhe zu einer Aussichtsplattform hievte, zugänglich gemacht und beleuchtet. Auf sicheren Pfaden spazierten wir den erleuchteten Wassermassen entlang. Ein gewaltiges, beeindruckendes Naturspektakel!

Die riesigen Gletscherwände von (Eiger 3970 m), Mönch (4099 m) und Jungfrau (4158 m), eine Fläche von insgesamt rund 24 Quadratkilometern, entwässern alle in denselben Bach, den Trümmelbach. In den Spitzenzeiten, vor allem während der Schneeschmelze im Frühling, tosen im Berginnern bis zu 20'000 Liter Wasser pro Sekunde die zehn Trümmelbachfälle hinunter. Zudem transportiert der Bach über 20'000 Tonnen Geschiebe jährlich.

Die Trümmelbachfälle wurden als Teil der Jungfrau-Region von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.

Nachdem wir uns sattgesehen und mit Staunen fertig waren, liess sich auch der eine oder andere Magen vernehmen und meldete „Hunger“! Weiter führte uns die Fahrt Richtung Interlaken, wo wir auf einem wunderschönen Platz am See picknickten, Pedalo fuhren, die vielen Gleitschirme und auch Deltasegler beobachteten und die Überflüge der Tante Ju und die Super Konstellation genossen, die Seele baumeln liessen und einfach die Zeit zusammen genossen.

Irgendwann zog es uns über das Emmental und das Entlebuch auch wieder Richtung nach Hause. Auf dem Schallenberg war wieder eine „Kafi- ond Hafebräms“ angesagt bevor wir ins Restaurant Linde in Mühlethal fuhren, wo Sévi für uns Platz reserviert hatte. Bei einem Essen der Spitzenklasse liessen wir diesen wunderschönen Tag noch einmal Revue passieren und ausklingen. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an Roland, Thomas und Séverin, welche ihre Ideen zusammengetragen haben und uns so einmal mehr einen tollen Ausflug ermöglicht haben. Zu einem guten Essen gehört bekanntlich auch ein feines Dessert. Mario, Thomas und Marianne probierten etwas ganz Neues. Sie bestellten nämlich kein Dessert, fanden dies megafein und wurden absolut nicht fukt, dass sie kein Dessert bekommen haben und am Ende dafür auch noch 2 Franken bezahlen mussten!

Uschy

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